Wie sieht unsere Antwort auf die zunehmende Militarisierung unserer Gesellschaft  und die Verschärfung der sozialen Gegensätze aus?

am Mittwoch, 26.11.2025 um 18.30 Uhr im Frankfurter DGB-Haus

übernommen vom GEW-Stadtverband Frankfurt:

Diese Frage stellt sich immer mehr angesichts der medialen Mischung aus Feindbildproduktion, Werbung für den Militärdienst, Gewöhnung an Krieg als Mittel der Politik, Aufrüstung - "whatever it takes" - und dem Vorrang der Rüstungsproduktion vor dem Ausbau der zivilen Infrastruktur.
Für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in unseren Bildungseinrichtungen ist dies nach den Coronazeiten ein weiterer Einschnitt in ihre Lebenswelt.
Auch unsere Kolleg*innen in den Bildungseinrichtungen sind mehr denn je von diesen Auseinandersetzungen betroffen – sowohl ideell als auch materiell. 
Auch wenn die Lösungsvorschläge unterschiedlich sind, ist es wichtiger, einen kritischen Diskurs zu führen als zu schweigen.
 
Die Erziehung zur „Kriegstüchtigkeit" kann für pädagogische und soziale Arbeit aber niemals Ziel sein, ohne die Grundprinzipien dieser Professionen zu verraten. 
Mit Prof. Michael Klundt, Professor für Kinderpolitik an der Hochschule Magdeburg-Stendal, haben wir einen kompetenten Referenten gefunden.
 
Die sozialen Auseinandersetzungen nehmen an Schärfe zu, wie ein Blick ins benachbarte Ausland zeigt. Auch dies wollen wir in der Veranstaltung thematisieren. Michael Altmann, verdi, wird von einer europaweiten Veranstaltung in Paris berichten.