GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Sat, 01 Oct 2022 06:17:46 +0200 Sat, 01 Oct 2022 06:17:46 +0200 TYPO3 EXT:news news-514 Thu, 29 Sep 2022 10:44:17 +0200 Info-Veranstaltung zur Situation in den Kindertagesstätten https://gew-suedhessen.de/home/details/info-veranstaltung-zur-situation-in-den-kindertagesstaetten mit Melanie Mohr, ver.di Darmstadt Der DGB OV Griesheim lädt ein:

Info-Veranstaltung zur Situation in den

Kindertagesstätten

- Personalschlüssel

- Arbeitsbelastung

- Ausbildung

- Tarifauseinandersetzung

mit Melanie Mohr, ver.di Darmstadt

Mittwoch, 12. Oktober, 19.00h

Vereinsgaststätte Viktoria, Schülerstr. 38

 

In den vergangenen Jahren wurde die Arbeitssituation von Erzieherinnen und Erziehern immer wieder in der Öffentlichkeit thematisiert. So konnten berechtigte Gehaltsforderungen nur durch Arbeitskampfmaßnahmen durchgesetzt werden.

Heute sehen wir eine Entwicklung, dass immer mehr Träger von Arbeitskräftemangel betroffen sind und neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie z.B. hier in Griesheim durch öffentliche Plakatwerbung gesucht werden.

Wir vom DGB Ortsverband möchten diese Situation aufgreifen und gemeinsam mit der Kollegin Melanie Mohr, ver.di Darmstadt, über den aktuellen Stand diskutieren.

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Aktuell
news-513 Tue, 27 Sep 2022 08:38:34 +0200 RUN SOLDIER RUN https://gew-suedhessen.de/home/details/run-soldier-run Szenische Lesung zu Krieg, Desertion, Verweigerung und Asyl DARMSTADT, Donnerstag, 29. September 2022

19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr), Ev. Matthäusgemeinde, Heimstättenweg 77-79, 64295 Darmstadt 

LANGEN, Freitag, 7. Oktober 2022

20 Uhr, Kulturhaus Altes Amtsgericht, Darmstädter Str. 27, 63225 Langen

www.dfg-vk-hessen.de/aktuell/run-soldier-run/

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Aktuell
news-512 Tue, 27 Sep 2022 08:37:44 +0200 FLUCHT VOR KRIEG UND KRIEGSDIENST https://gew-suedhessen.de/home/details/flucht-vor-krieg-und-kriegsdienst Geflüchtete aus der Ukraine, Russland und Belarus suchen Schutz im Süd-Kaukasus OFFENBACH
Freitag, 30. September 2022

19 Uhr, Stadtbibliothek Offenbach, Herrnstr. 84, 63065 Offenbach

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Neben Europa ist der Südkaukasus Ziel von Kriegsflüchtlingen, Deserteuren und politisch Verfolgten aus der Ukraine, Belarus und Russland. Welche Perspektiven gibt es dort für Geflüchtete, können sie bleiben oder von dort Asyl in anderen Ländern beantragen?

 

Nach einer Einführung von Franz Nadler (Connection e.V.) wird Jürgen Menzel von Act for Transformation, Hilfsprojekte in Tbilissi (Georgien) vorstellen und Einblicke in die Situation der Kriegsflüchtlinge in Georgien geben.

 

Eine Veranstaltung zum Tag des Flüchtlings 2022 im Rahmen der Interkulturellen Woche Offenbach
von Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Offenbach, NaturFreunde Ortsgruppe Offenbach, attac Region Offenbach, Pax Christi Gruppe Offenbach, Connection e.V., DGB Stadtverband Offenbach.

 

Die Veranstaltung findet statt gemäß den geltenden Corona-Regeln.

 

www.dfg-vk-hessen.de/aktuell/flucht-suedkaukasus/

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Aktuell
news-506 Fri, 23 Sep 2022 09:00:00 +0200 Vom (Un)Sinn ökonomisierter Bildung https://gew-suedhessen.de/home/details/vom-unsinn-oekonomisierter-bildung Kompetent - Flexibel - Angepasst Zur Kritik neoliberaler Bildung Veranstaltung am Donnerstag, 29.09.2022, 17-19 Uhr

im Saalbau Gutleut, Rottweiler Str. 32, Frankfurt/Main

Um Anmeldung wird gebeten unter: thomas.sachs@gew-frankfurt.de

ZUM VORTRAG:
Ist die Zeit der Kritik vorbei? Manchmal sieht es so aus. Der digitale Selbstunternehmer scheint sich als europäisches Bildungsideal durchgesetzt zu haben. Er braucht keine Kritik. Seine Vernunft ist pragmatisch und instrumentell. Nur wird so weder die Bildungskrise noch die Klimakatastrophe überwunden.

Doch um die Krisen, in denen wir uns befinden, als Bildungsherausforderungen zu begreifen, ist eine kritische Vernunft unverzichtbar. Zudem ist sie praktischer und brauchbarer als die neueste Methodenapp von der letzte Digitalisierungsfortbildung.

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news-511 Fri, 23 Sep 2022 08:54:37 +0200 DGB Bergstraße begrüßt die Verpflichtung zur Arbeitszeiterfassung https://gew-suedhessen.de/home/details/dgb-bergstrasse-begruesst-die-verpflichtung-zur-arbeitszeiterfassung Pressemitteilung Ausdrücklich begrüßt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) im Kreis Bergstraße  das Mitte September ergangene Urteil des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) zur Verpflichtung der Arbeitszeiterfassung für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Damit bekräftigt das höchste deutsche Arbeitsgericht eine Feststellung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), wonach alle EU-Mitgliedsstaaten ein verlässliches und zugängliches System der Arbeitszeiterfassung einrichten müssen. Vorwerfen lassen müssen sich die ehemalige, aber auch die neue Bundesregierung seit dem Urteil des EuGH aus dem Jahre 2019 untätig geblieben zu sein. "Nunmehr ist der Gesetzgeber gefordert, die europäischen Vorgaben in ein Bundesgesetz zu "gießen", betont der DGB-Kreisvorsitzende Sven Wingerter (Wald-Michelbach).

"Wir sehen in diesem Urteil nur Vorteile für die Beschäftigten und das nicht nur zur Berechnung ihres erarbeiteten Lohnes, sondern als einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz. Endlich wird verpflichtend festgeschrieben, wann und wie viele Überstunden anfallen, ständiges Einspringen an freien Tagen, wie im Pflegedienst häufig, muss dokumentiert und entlohnt werden“.

Nicht gelten lässt der DGB Bergstraße die typische Arbeitgeberposition, wonach Dokumentation einen großen Verwaltungsaufwand erfordere. Normale Excel-Tabellen oder elektronische Arbeitszeiterfassungen sind bereits in vielen Betrieben üblich und stellen ein einfaches Verfahren dar.

Ebenfalls weisen die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter das Argument des Arbeitszeitbetruges weit von sich. "Das Gegenteil ist richtig", macht Franz Beiwinkel, Vorsitzender des DGB Heppenheim, deutlich. Schließlich schätzt das Statistische Bundesamt die Zahl der unbezahlten Überstunden mit fast 900 Millionen im Jahre 2021. Gerade Menschen, die sich nur schwer gegen Benachteiligungen am Arbeitsplatz wehren können wie Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger, befristet Beschäftigte oder Mini-Jobberinnen und Mini-Jobber, würden von einer Arbeitszeiterfassung profitieren.

Neben einer korrekten Lohnerfassung stellt ein Zeiterfassungssystem ein wichtiges Instrument dar, mit dem Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die z.B. im Home-Office arbeiten oder unregelmäßige Arbeitszeiten haben, ihre Arbeitszeit selbst kontrollieren können.

„Das Urteil des Bundesarbeitsgerichts stärkt die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die betrieblichen Interessenvertretungen bei der Durchsetzung eines effektiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes“, betont DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt). „Die Pflicht zur Erfassung der Arbeitszeit ist die Grundbedingung dafür, dass Höchstarbeitszeiten und Ruhezeiten eingehalten und ausufernde Arbeitszeiten zurückgedrängt werden“.

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news-510 Wed, 21 Sep 2022 09:36:48 +0200 Warum wir ein Schulfach Medienbildung brauchen https://gew-suedhessen.de/home/details/warum-wir-ein-schulfach-medienbildung-brauchen Prof. Dr. Sabine Schiffer Donnerstag, 13.10.2022, 19 Uhr Offenbach am Main Prof. Dr. Sabine Schiffer
Donnerstag, 13.10.2022, 19 Uhr
Locomotion Tanzbühne,
Seligenstädter Str. 107, 63073 Offenbach am Main

Das meiste, das wir tun, tun wir durch Sprache. Und das meiste, das wir wissen, wissen wir über Medien. Die Spra-che der Medien, mitsamt der Bildsprache, verdient also unsere kritische Aufmerksamkeit. Die besondere Verantwortung für das Aufbereiten von Debattenräumen für die Gestaltung der Gesellschaft und schließlich der Welt liegt nicht nur aufseiten der Medienmachenden, sondern ebenso aufseiten derer, die Medien nutzen, um sich zu informieren.
In Lehrplänen ist das Thema verankert, aber es gibt weder einen systematischen Lehrplan, noch evaluiertes didaktisches Material. Viel wird dem Engagement einzelner Lehrkräfte aufgebürdet und die IT-Branche versucht das Thema auf digitale Fragen zu reduzieren. Dabei gehören alle Bereiche der Medienbildung zum lebenslangen Lernen.
Die Reflexion über Medien und Meinungsbildung muss systematisch geschult werden, um das zu erreichen, was man für eine Demokratie braucht: Medienkompetenz, oder besser Media Literacy. Auch und gerade in Demokratien, wo Desinformation besonders subtil daherkommt, gilt es einen medienkritischen Blick zu fördern, damit nicht die Darstellung mit dem Sachverhalt verwechselt wird. Dabei spielen Wording und Framing ebenso eine Rolle, wie Anordnungsfragen und andere Techniken der medialen Aufbereitung von Themen.

Mit ihrem Buch „Medienanalyse – ein kritisches Lehrbuch“ legte Sabine Schiffer einen Ansatz vor, wie man systematisch Medienbildung schulen kann. Anhand einschlägiger Beispiele werden im Vortrag die Möglichkeiten der Analysemethoden vorgestellt und aufgezeigt, dass Verzerrungen und Manipulationen keine Spezifika des Internets sind.
Die anschließende Diskussion über Anwendungsmöglichkeiten im Schulunterricht, aber auch in der politischen Kommunikation, steht für alle Interessierten offen.

Die Referentin:
Sabine Schiffer studierte zunächst Sprachwissenschaft und promovierte 2004 an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Dort gründete sie 2005 das Institut für Medienverantwortung, das seinen Sitz inzwischen nach Berlin verlegte. 2018 wurde Sabine Schiffer auf eine Professur im Fachbereich Journalismus und Kommunikation an die Hochschule für Medien Kommunikation und Wirtschaft in Frankfurt/Main berufen. 2013 war sie Mitinitiatorin der Initiative für einen Publikumsrat beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
2014 gab sie den Sammelband „Ukraine im Visier“ zusammen mit Ronald Thoden heraus, 2021 publizierte sie zusammen mit Constantin Wagner die zweite Auflage von „Antisemitismus und Islamophobie“, eine kritische Diskursanalyse. Sie ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Freidenker-Verbandes.

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news-509 Mon, 19 Sep 2022 09:18:15 +0200 Wilhelm Leuschner und der Widerstand gegen den Nationalsozialismus https://gew-suedhessen.de/home/details/wilhelm-leuschner-und-der-widerstand-gegen-den-nationalsozialismus Neue Formen der Erinnerungskultur im öffentlichen und digitalen Raum Schauspiel - Diskussion – Ausstellung Donnerstag, 29.09.2022
18:00 Uhr
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt


Wilhelm Leuschner war eine herausragende politische Persönlichkeit der Weimarer Demokratie und des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Wie können wir heute an seinen Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur erinnern und wie kann Erinnerungskultur im Zeitalter der Digitalisierung stattfinden?

Der Abend beginnt mit der Schauspielaufführung „Die Vermessung der Demokratie“. Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion über Wilhelm Leuschner und neue Formen der Erinnerungskultur mit Dr. Ludger Fittkau (Leuschner-Experte), Diana Bäse (Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold), Melina Voss (Creative Producer @ichbinsophiescholl) und Bijan Kaffenberger (Mitglied des Hessischen Landtags).

Der Abend wird von einer Ausstellung begleitet. Das Hessische Landesarchiv bewahrt den schriftlichen Nachlass von Wilhelm Leuschner auf. Junge Menschen haben sich damit auseinandergesetzt und ihr Projekt "Mein Leuschner“ zeigt ihre nachdenklichen Impressionen, nicht nur zu Wilhelm Leuschners Leben, sondern auch zu seiner Bedeutung für uns heute.

Weitere Informationen finden Sie in der Veranstaltungsbeschreibung im Anhang.

Eine Anmeldung ist wünschenswert über veranstaltungen@reichsbanner.de.
Der Eintritt ist frei. In der Pause und nach der Veranstaltung stehen Getränke und Verpflegung zur Verfügung. Es gelten die am Tag der Veranstaltung aktuellen Corona-Regeln.

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news-508 Mon, 12 Sep 2022 10:16:53 +0200 Eltern, Lehrer und Schüler klagen: Hessen bietet ein Schreckbild von Schule https://gew-suedhessen.de/home/details/eltern-lehrer-und-schueler-klagen-hessen-bietet-ein-schreckbild-von-schule Frankfurter Rundschau In der Frankfurter Rundschau von Peter Hanack:

Elternvertreter, Schulsprecherin und die Gewerkschaft GEW halten die Lage an den Schulen in Hessen für untragbar. Es fehlten Lehrkräfte, Unterricht falle aus und den Kinder und Jugendlichen gehe es in großer Zahl nicht gut. So hätten die psychischen Auffälligkeiten zugenommen.

weiter bei: https://www.fr.de/rhein-main/landespolitik/hessen-ein-schreckensbild-von-schule-91788014.html 

 

Dazu auch die Kolumne von Sabine Rennefanz, DER SPIEGEL

18 Euro mehr Kindergeld, das ist eine der wenigen konkreten Summen aus dem großen Entlastungspaket der Bundesregierung. Und es ist symptomatisch für die Art und Weise, wie Politik für Kinder gemacht wird. Bisschen Geld zum Ruhigstellen im Gießkannenprinzip verteilen. Bei den Ärmsten – den Hartz-4-Empfängern – kommt die Erhöhung gar nicht an, da das Kindergeld auf die Sätze angerechnet wird. Die Institutionen, die sich um Kinder kümmern und sie betreuen, verfallen unterdessen immer mehr und werden weiter ausgezehrt.

weiter bei: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/marode-schulen-und-kitas-deutschlands-vergessene-kinder-kolumne-a-b0abd2b2-e116-49e5-968f-6dbbe4df516b

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news-507 Wed, 07 Sep 2022 14:05:30 +0200 Zwischen Erfolg und Verfolgung https://gew-suedhessen.de/home/details/zwischen-erfolg-und-verfolgung Ausstellung auf dem Karolinenplatz in Darmstadt Mitteilung eines Ehrenmitglieds und seniorenvertreters der GEW im Kreisverband Darmstadt:

1. Einladung an Schulklassen im Umkreis von Darmstadt
Als Zeitzeuge der Brandnacht in Darmstadt am 11. September 1944 beantworte ich Fragen
nach den Filmen "Brandmale" und "Running with Mum" in der Centralstation Darmstadt
am Donnerstag, 08.09. und Freitag, 09.09., Einlass jeweils ab 09:00 Uhr. Anmeldungen bitte
bei Herrn Kraft, Telefon: 06151-7806900 oder 0173-3238282. Seit 2004 habe ich vor Klassen
und bisher ca.14.000 Schüler*innen gesprochen.

2. Als Ältestenrat der Lilien: Die Jüdischen Kulturwochen werden am Dienstag, dem 06.09.
um 17:30 Uhr auf dem Karolinen-Platz mit einer großen Skulpturen-Ausstellung eröffnet.
Thema: "Zwischen Erfolg und Verfolgungen - Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und
danach", 17 überlebensgroße skulpturale Silhouetten mit Darstellungen ihrer Erfolge. Im Anschluss,
ab 19:00 Uhr, Podiumsdiskussion im Karolinensaal mit den Sporthistorikern Dres Lorenz Peiffer
und Balbaschewski. Dauer der Ausstellung bis 20.09., die Jüdischen Kulturwochen umfassen
Angebote vom 06.09. bis18.12.2022.

3. Als einer von zwei Specher*innen des Denkzeichen Güterbahnhof: Sonntag, 25.09., 11:00 Uhr,
Güterbahnhof Damstadt, Bismarckstraße. Wie jedes Jahr seit 1997 Gedenkstunde zur Erinnerung
an die Deportationen von Juden und Sinti aus dem damaligen Volksstaat Hessen in die Vernichtungslager.

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news-505 Sun, 28 Aug 2022 16:28:23 +0200 Der lange Weg zu Frieden und Demokratie https://gew-suedhessen.de/home/details/der-lange-weg-zu-frieden-und-demokratie Wochenendseminar in Oberhaslach/Elsass vom 14.–16. Oktober 2022 Seminarleitung Bernd Heyl und Helga Roth

Grenzregionen spiegeln in besonderer Weise widersprüchliche Entwicklungslinien der Geschichte und sind historisch und kulturell bis heute von besonderem Interesse. Das gilt natürlich auch für das Elsass, wo viele unserer Seminare stattgefunden haben. Daran wollen wir anknüpfen.

Am Samstagvormittag führt uns der Kollege Raymond Ruck noch einmal auf den Spuren der Novemberrevolution 1918 durch Straßburg. Kieler Matrosen brachten die Revolution ins Elsass und hissten auf dem Münster die rote Fahne.

Nach der Mittagspause bereiten wir den Stadtrundgang nach, und thematisieren im Anschluss die aktuelle politische Situation nach den Parlamentswahlen in Frankreich. Im Gespräch mit Kolleg*innen der CGT wollen wir darüber sprechen, wie es gelingen kann den Kampf um gute Lebensbedingungen, ökologischen Wandel und Friedenspolitik miteinander zu verknüpfen.

Am Sonntag beenden wir unser Seminar mit einem Besuch im Mémorial Alsace-Moselle in Schirmeck. Es zeigt die Geschichte der Elsässer und der Mosellaner vom Deutsch-französischen Krieg 1870 bis heute und gibt unserem Seminar den historischen Rahmen.

Unser Wochenendseminar bietet die Möglichkeit zu Gesprächen und Meinungsaustausch in angenehmer Atmosphäre. Wir sind wieder in Oberhaslach in der „Hostellerie Saint Florent untergebracht.

Die Anreise erfolgt am 14. 10. 2022 bis 18.00 Uhr. Das Seminar endet am Sonntag gegen 12.00 Uhr mit einer Abschlussrunde im Mémorial Alsace-Moselle in Schirmeck.

Für alle Teilnehmer*innen werden wir wieder einige Hintergrundinformationen zusammenstellen.

Die Eigenkostenbeteiligung beträgt 120,00 Euro im Doppelzimmer, der Einzelzimmerzuschlag 32,- Euro. Der Betrag wird zu Beginn des Seminars eingesammelt. Getränke sind nicht inbegriffen.

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