GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Mon, 09 Feb 2026 05:04:15 +0100 Mon, 09 Feb 2026 05:04:15 +0100 TYPO3 EXT:news news-655 Sat, 07 Feb 2026 10:10:00 +0100 Erhard-Eppler-Kreis zum Auslaufen des New-START-Vertrages https://gew-suedhessen.de/home/details/erhard-eppler-kreis-zum-auslaufen-des-new-start-vertrages Forderung an die Bundesregierung

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute, am 5. Februar 2026, läuft der New-START-Vertrag zwischen den USA und Russland aus. Damit endet nach 50 Jahren das letzte Abkommen zur Begrenzung strategischer Atomwaffen zwischen den beiden größten Nuklearmächten.

Der Erhard-Eppler-Kreis nimmt diesen historischen Einschnitt zum Anlass, die beigefügte Erklärung der VDW-Studiengruppe „Europäische Sicherheit und Frieden“ zu unterstützen und die Bundesregierung zum Handeln aufzufordern.

Anbei übersenden wir Ihnen unsere Pressemitteilung sowie die vollständige VDW-Erklärung.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Frieden 2.0
Erhard-Eppler-Kreis

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Aktuell
news-654 Fri, 16 Jan 2026 17:54:30 +0100 Pädagogik zwischen Technisierung und Resonanz https://gew-suedhessen.de/home/details/paedagogik-zwischen-technisierung-und-resonanz-2 Publikation zur Vortragsreihe 2024/2025

Neu erschienene Publikation

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Interessierte an Pädagogik und Bildungspolitik,

die Arbeitsgruppe „Gegen die Ökonomisierung der Bildung“ in der GEW Hessen hat die Beiträge ihrer Vortragsreihe 2024/2025 in einer gemeinsamen Publikation zusammengeführt:

  
 
 

zum Download der Gesamtausgabe

 
 
 

Seit vielen Jahren organisiert die Arbeitsgruppe Vortragsreihen und Thementage, die sich kritisch mit den Auswirkungen neoliberaler Bildungspolitik auf Schule, Hochschule und pädagogische Praxis auseinandersetzen. Auch die aktuelle Reihe greift diese Debatten auf und fragt danach, was es für Erziehung und Bildung bedeutet, wenn technologische Steuerungslogiken, Digitalisierung und ökonomische Kriterien zunehmend den pädagogischen Alltag bestimmen.

Die Beiträge zeigen, dass diese Entwicklungen weit über Fragen der Ausstattung oder Methodik hinausgehen. Sie betreffen pädagogische Beziehungen, Resonanz im Lernprozess und die Bedingungen, unter denen soziales, emotionales und solidarisches Lernen überhaupt möglich ist. Wo Bildung vor allem als steuerbarer Prozess verstanden wird, geraten Menschlichkeit, Verantwortung und gemeinschaftliches Handeln unter Druck.

In diesem Spannungsfeld versammelt die Publikation unterschiedliche Perspektiven aus Pädagogik, Bildungsforschung und Gesellschaftskritik. Die Autor*innen analysieren aktuelle Entwicklungen, benennen ihre Folgen für Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte und plädieren für eine Neubesinnung auf Erziehen und Unterrichten als relationale, dialogische und gesellschaftlich verantwortete Praxis.

Mit Beiträgen u. a. von:

Prof. Dr. Ralf Lankau

Eva Maria Wehrheim

Prof. Dr. Elisabeth Rohr

Dr. Gabriele Frenzel

Dr. Nils B. Schulz

Dr. Andreas Hellgermann

richtet sich die Publikation an Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Studierende, Gewerkschaftsaktive sowie alle, die Bildung nicht auf Effizienz und Verwertbarkeit reduzieren wollen.

Die Veröffentlichung steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC BY-NC-SA 4.0) und darf ausdrücklich weitergegeben werden.

Wir laden herzlich dazu ein, die Publikation zu lesen, weiterzuverbreiten und als Impuls für Diskussionen in Kollegien, Seminaren und bildungspolitischen Zusammenhängen zu nutzen.

 
 
 

zur Homepage der Arbeitsgruppe

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Aktuell
news-653 Tue, 13 Jan 2026 10:15:35 +0100 Die GEW im Bezirksverband Südhessen lädt ein! https://gew-suedhessen.de/home/details/die-gew-im-bezirksverband-suedhessen-laedt-ein Auch in diesem Jahr 2026 wieder – bequem mit dem GEW-Bus direkt bis vor die Tore der didacta in Köln und zurück! Wann? Am Mittwoch, den 11.03.2026


Die didacta, Europas größte Bildungsmesse, findet vom 10. bis 14. März 2026 in Köln statt. Sie steht unter dem Motto „Alles im Wandel. Bildung im Fokus“ und widmet sich den aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven im Bildungssektor, von der frühkindlichen Bildung bis zur beruflichen Qualifizierung.
 

Liebe Mitglieder, liebe didacta-Interessierte,
wir laden Euch ein, mit uns zur didacta nach Köln zu fahren, im gemütlichen Reisebus!
Abfahrt

in Bensheim Taunusstraße/Ecke Berliner Ring um 07:30 Uhr
in Darmstadt HBF Rückseite, Zweifalltorweg um 08:15 Uhr
in Wiesbaden HBF um 09:00 Uhr
 

Ankunft

Kölner Messegelände zwischen 10:30 und 11:00 Uhr
 

Rückfahrt: 17:00 Uhr
 

Gute Gründe, aus denen es sich lohnt, mit uns zu fahren:
 

  • Wir fahren in einem klimatisierten Bus mit ausreichend Platz für all die „Beute“, die wir an den Ständen der didacta ergattern. Heißer Tipp: Trolley mitnehmen lohnt sich!
  • Wir haben Zeit und Raum, uns gegenseitig näher kennenzulernen, mit anderen zu schwätzen und uns über wichtige Themen auszutauschen.
  • Auf der didacta gibt es ein breitgefächertes Programm mit Neuheiten, Vorträgen bei Verlagen und Organisationen aus dem Bildungsbereich für alle Lehrkräfte.
  • Mehr als 70 deutsche Schulen im Ausland stellen sich vor. Wichtige Mittler, wie die Zentralstelle für Auslandsschulwesen, sind vor Ort.
  • LiVs profitieren besonders, da sie von den einzelnen Verlagen heiß umworben werden.

Cuanta costa?
GEW-Mitglieder € 10,-
GEW-LiV € 0,-
Nicht-Mitglieder € 30,-
Nicht GEW-LiV € 10,-
 

Wenn Du gerne bei uns einsteigen möchtest, melde Dich bitte verbindlich an bis zum 01.03.2026 unter:
bezirk@gew-suedhessen.de 

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Aktuell
news-652 Tue, 02 Dec 2025 11:45:47 +0100 Gründungskongress der AfD-Jugendorganisation https://hessen-thueringen.dgb.de/presse/++co++a768cd8a-cdc8-11f0-83c1-4fcd253f02d5 „Über 20.000 Menschen haben ein starkes Zeichen für die Demokratie gesetzt“ Aktuell news-651 Mon, 10 Nov 2025 09:17:26 +0100 Änderungen in der Lehrkräfteausbildung https://gew-suedhessen.de/home/details/aenderungen-in-der-lehrkraefteausbildung Personalräte der Studienseminare in Hessen

Personalräte der Studienseminare in Hessen im November 2025

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir möchten Sie heute über geplante Änderungen in der Lehrkräfteausbildung durch das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB, ehemals HKM) informieren – und um Ihre Unterstützung bitten.
Ausgangspunkt dieser Maßnahmen ist eine im Frühjahr vom HMKB beauftragte Studie der Prognos AG, an der alle Mitarbeitenden der Hessischen Lehrkräfteakademie verpflichtend teilnehmen mussten. Die Presse hat bereits mehrfach darüber berichtet.
Nach unserer Einschätzung als Personalräte der hessischen Studienseminare weist diese Studie erhebliche methodische Mängel auf und ist kaum repräsentativ. Trotzdem zieht das Ministerium daraus weitreichende Konsequenzen – mit gravierenden Einschnitten in der zweiten Phase der Lehrkräfteausbildung.
 

Geplante Kürzungen der Ausbildungsbedingungen
 

1. Faktorenkürzung ab dem 01.02.2026
 

  • Der Faktor beschreibt, wie viel Zeit den Ausbildungskräften am Studienseminar pro LiV (Lehrkraft im Vorbereitungsdienst) für Ausbildung und Betreuung zur Verfügung stehen.
  • Aktuell beträgt der Faktor 4,9 Stunden. Er soll auf 4,3 Stunden sinken.
  • Diese Reduzierung bedeutet zwangsläufig weniger Betreuungszeit durch Ausbildungskräfte pro LiV, also eine deutliche Verschlechterung der Ausbildungsqualität.
  • Eine solche Kürzung lässt sich organisatorisch kaum umsetzen. Schon jetzt sind Raum- und Terminengpässe an den Seminaren groß.
  • Weniger Betreuungszeit durch die Ausbildungskräfte erhöht das Risiko von Ausbildungsabbrüchen und geringeren Erfolgsquoten.
  • Zusätzlich wird befürchten, dass nach der geplanten Verkürzung des Vorbereitungsdienstes auch der Faktor weiter sinkt.

2. Verkürzung des Vorbereitungsdienstes von 21 auf 18 Monate
 

  • Das Ministerium erwägt dafür die Einführungs- oder Prüfungsphase zu streichen – also die ersten oder letzten drei Monate.
  • Diese Maßnahme erhöht das Risiko eines „Praxisschocks“ zu Beginn des Vorbereitungsdienstes. LiV müssten mit Schuljahresbeginn sofort eigenverantwortlich unterrichten, ohne ausreichende Vorbereitung.
  • Der Vergleich des HMKB mit anderen Bundesländern hinkt: Dort sind häufig längere Praxisphasen ins Studium integriert, die die Verkürzung ausgleichen.
  • In Hessen wäre das nicht der Fall – die Ausbildung würde real verkürzt, nicht verlagert.

Konkrete Folgen
Eine Ausbildungskraft müsste künftig:
 

  • mehr LiV gleichzeitig betreuen,
  • mehr Ausbildungsseminare leiten oder
  • zusätzlichen Unterricht an Ausbildungsschulen übernehmen.
     

Das verringert zwangsläufig die Zahl der möglichen Unterrichtsbesuchstermine. Hauptamtliche Ausbildende müssten häufiger vom Unterricht freigestellt werden – und stünden den Schulen damit weniger zur Verfügung.
Die Kürzung der Ausbildungszeit sowie der Wegfall von Einführungs- oder Prüfungsphasen verschlechtern die Qualität der Ausbildung spürbar. Das führt zu mehr Prüfungsabbrüchen und weniger qualifizierten Lehrkräften für Hessen.
 

Was Sie tun können
Wenn Sie diese geplanten Veränderungen ebenfalls kritisch sehen, unterstützen Sie bitte die beigefügte Petition. Gemeinsam können wir Öffentlichkeit schaffen und unser Anliegen deutlich machen:

https://hessischer-landtag.de/formular-online-petition
 

Nur gut ausgebildete Lehrkräfte sichern nachhaltiges Lernen und Bildungsgerechtigkeit in Hessen.
 

Zu diesem Ergebnis kommt auch eine aktuelle Studie aus Bayern („Gutachten zur Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung in Bayern – Lehrkräftebildung für das 21. Jahrhundert“), auf Grundlage derer ein Positionspapier entwickelt wurde, welches hier abrufbar ist:
 

Zudem sind angehende Lehrkräfte jetzt schon stark überlastet!
 

Hierzu hat die GEW Hessen neue Zahlen vorgestellt, die zeigen, dass eine Verkürzung des Vorbereitungsdienstes fatale Folgen haben könnte. Eine Pressemitteilung finden Sie hier:
Vielen Dank für die Unterstützung!
Es grüßen die Personalräte der Studienseminare in Hessen

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Aktuell
news-650 Mon, 10 Nov 2025 08:22:34 +0100 Erhard-Eppler-Kreis https://gew-suedhessen.de/home/details/erhard-eppler-kreis Newsletter vom 01.11.2025 übernommen aus dem Newsletter des Erhard-Eppler-Kreis vom 01.11.2025

Der Politthriller A House of Dynamite führt seit seinem Netflix-Start am 24. Oktober 2025 die weltweiten Netflix-Filmcharts an und erreichte unmittelbar nach der Veröffentlichung in 39 Ländern Platz 1 – darunter die USA und nahezu alle westlichen Staaten. Der Film erzählt von der Entdeckung einer atomaren Rakete, die auf die USA zufliegt, und vom verzweifelten Wettlauf von Regierung und Militär gegen die Zeit, um einen potenziellen Nuklearkrieg zu verhindern. Regie führte Oscar-Preisträgerin Kathryn Bigelow nach einem Drehbuch von Noah Oppenheim. Zu den Hauptdarstellern zählen Idris Elba als US-Präsident sowie Rebecca Ferguson und John Cho als Schlüsselfiguren im Krisenstab.

Die Kritik an der „Hollywood-Fiktion“ ließ aus dem Pentagon nicht lange auf sich warten, und die öffentlich-rechtlichen Anstalten sowie die bekannten westlichen Leitmedien überschlagen sich bereits mit scharfen Einsprüchen, die sich wie folgt darstellen: Der Film sei unrealistisch, voller logischer Irrtümer und technischer Fehler.
 

  • Es sei gar nicht möglich, dass man den genauen Ursprungsort einer gestarteten Rakete übersehe (MDA, Missile Defense Agency)
     
  • Das Verfehlen einer Langstreckenrakete durch US-amerikanische Abfangsysteme wie das Ground-based Midcourse Defense (GMD) wird von der MDA mit 0 % beziffert; anderslautende Behauptungen seien frei erfunden
     
  • „Sicherheitsexperten“ wie Ivan Zaccagnini (Center for Security Studies) kommen sogar zu dem Ergebnis, dass gezielt falsche Angaben gemacht wurden, um dramatische Elemente einzubauen (SRF)
     

Von diesen „seriösen“ Quellen unerwähnt bleibt stets der zentrale Aspekt des Films: die Dramatik der kurzen Dauer, die vom Start bis zum Einschlag einer Langstreckenrakete vergeht – nämlich 19 Minuten. Hier knüpft ein wesentlicher Punkt der Präsentation von Oberst a. D. Richter beim Erhard-Eppler-Kreis am 7. Oktober an: die Beschreibung des Präemptionsdrucks.

Im militärischen Kontext bezeichnet der Präemptionsdruck den Zwang, einen potenziellen Gegner präventiv anzugreifen, bevor dieser selbst angreifen kann. Er entsteht, wenn eine Situation so eingeschätzt wird, dass Zögern eigene Verwundbarkeit oder strategische Nachteile erzeugen würde. Es handelt sich also um den Handlungsdruck zur Präemption – zum präventiven Erstschlag.

Und mit diesem Stichwort kommen wir zu unserer bundesrepublikanischen Realität. Oberst a. D. Richter beschreibt in derselben Präsentation die Diskussion, die in Deutschland tatsächlich stattfindet – nämlich, dass im Bundesministerium über den Ersteinsatz gegen russische Raketen nachgedacht wird (Seite 11, Zusammenfassung der Präsentation). Von dort stammt auch die Metapher, es sei besser, den Bogenschützen abzuschießen, als den Pfeil, wenn er bereits in der Luft ist. Offenbar glaubt man dort nicht an die hundertprozentige Trefferwahrscheinlichkeit, wie sie von der MDA vehement propagiert wird.

Wir befinden uns demnach in der fatalen Situation, dass nicht nur an der Verkürzung der Einschlagszeiten auf strategische Ziele gearbeitet wird, sondern gleichzeitig über die vermeintlich zwingende Einführung einer Erstschlagsfähigkeit nachgedacht wird. Man könnte jedoch auch zu einer anderen Schlussfolgerung gelangen – nämlich, dass durch immer kürzere und stärker automatisierte Entscheidungsprozesse die Fehleranfälligkeit dramatisch zunimmt und damit auch das Risiko eines Atomkriegs aus Versehen.

Der Erhard-Eppler-Kreis hat bereits zwei Podcasts zu diesem Thema mit Professor Karl Hans Bläsius veröffentlicht, die auf YouTube angesehen werden können. Ein abschließender dritter Teil folgt noch. Wer unseren Kanal abonniert, wird sogar benachrichtigt, sobald der Podcast erscheint.

Die immer kürzer werdenden Eskalationsszenarien und Entscheidungsautomatisierungen haben auch viel mit Künstlicher Intelligenz zu tun. Der Erhard-Eppler-Kreis wird sich deswegen zunehmend dem Thema KI widmen und empfiehlt jetzt schon ein Buch „Künstliche Intelligenz und Wir“, dass kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt wurde und unter anderem mit Beiträgen von Julian Nida-Rümelin, Karl Hans Bläsius und vielen anderen namhaften Forschern.

Wir aktualisieren unsere Webseite regelmäßig – folge zum Beispiel unserem Pressespiegel! Hier ein Auszug aus den neuesten Beiträgen:
 

Und wie immer finden sich weitergehende Informationen auch in Bluesky, auf LinkedIn, dem Blog der Republik oder auf anderen Webseiten, denen wir folgen: Willy-Brandt-KreisEntspannungspolitik Jetzt!Mehr Diplomatie wagenAtomkrieg aus VersehenWiesbadener BündnisBund für Soziale VerteidigungJohannes-Rau-GesellschaftNie wieder KriegDL21.
 

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Aktuell
news-649 Mon, 10 Nov 2025 08:09:16 +0100 Wie sieht unsere Antwort auf die zunehmende Militarisierung unserer Gesellschaft  und die Verschärfung der sozialen Gegensätze aus? https://gew-suedhessen.de/home/details/wie-sieht-unsere-antwort-auf-die-zunehmende-militarisierung-unserer-gesellschaft-und-die-verschaerfung-der-sozialen-gegensaetze-aus am Mittwoch, 26.11.2025 um 18.30 Uhr im Frankfurter DGB-Haus übernommen vom GEW-Stadtverband Frankfurt:

Diese Frage stellt sich immer mehr angesichts der medialen Mischung aus Feindbildproduktion, Werbung für den Militärdienst, Gewöhnung an Krieg als Mittel der Politik, Aufrüstung - "whatever it takes" - und dem Vorrang der Rüstungsproduktion vor dem Ausbau der zivilen Infrastruktur.
Für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in unseren Bildungseinrichtungen ist dies nach den Coronazeiten ein weiterer Einschnitt in ihre Lebenswelt.
Auch unsere Kolleg*innen in den Bildungseinrichtungen sind mehr denn je von diesen Auseinandersetzungen betroffen – sowohl ideell als auch materiell. 
Auch wenn die Lösungsvorschläge unterschiedlich sind, ist es wichtiger, einen kritischen Diskurs zu führen als zu schweigen.
 
Die Erziehung zur „Kriegstüchtigkeit" kann für pädagogische und soziale Arbeit aber niemals Ziel sein, ohne die Grundprinzipien dieser Professionen zu verraten. 
Mit Prof. Michael Klundt, Professor für Kinderpolitik an der Hochschule Magdeburg-Stendal, haben wir einen kompetenten Referenten gefunden.
 
Die sozialen Auseinandersetzungen nehmen an Schärfe zu, wie ein Blick ins benachbarte Ausland zeigt. Auch dies wollen wir in der Veranstaltung thematisieren. Michael Altmann, verdi, wird von einer europaweiten Veranstaltung in Paris berichten.

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news-648 Fri, 07 Nov 2025 08:41:26 +0100 GEW Wiesbaden-Rheingau unterstützt Fluxusschule beim Ringen um geeigneten Standort https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/gew-wiesbaden-rheingau-unterstuetzt-fluxusschule-beim-ringen-um-geeigneten-standort Wiesbaden, den 3.11.2025 Aktuell news-647 Fri, 07 Nov 2025 08:40:28 +0100 Überlastete Grundschullehrkräfte machen sich Luft https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/ueberlastete-grundschullehrkraefte-machen-sich-luft Wiesbaden, der 03.11.2025 Aktuell news-645 Tue, 04 Nov 2025 10:09:02 +0100 "WENN DER TOD DICH ANLACHT" https://gew-suedhessen.de/home/details/wenn-der-tod-dich-anlacht Karikaturenwanderausstellung Der Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer kann keiner von uns aus dem Weg gehen. Der Tod gehört schließlich untrennbar zu unserem Leben. Manchmal kann Humor den Umgang mit den Themen Leben und Tod erleichtern. Ob heiter, hintersinnig, nachdenklich stimmend, manchmal bitter oder „schwarz“ – Humor kann befreiend wirken und neue Perspektiven aufzeigen.

Mit der Karikaturenausstellung „Wenn der Tod dich anlacht“ wollen wir deshalb dazu anregen, sich mit dem letzten Teil unseres Lebens auseinanderzusetzen und einen etwas anderen Zugang zum Themenkomplex Sterben, Tod und Trauer anbieten. Es ist wichtig, dass wir im wahrsten Sinne des Wortes „dem Tod ins Antlitz schauen“ und ihn annehmen, damit wir sterbenden und trauernden Menschen zugewandt begegnen können.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege und der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAGE e. V.), Arbeitsbereich KASA. Die Präsentation der 33 Hartschaumplatten im Format 70 x 50 Zentimeter bietet eine gute Grundlage, um das Thema Sterben, Tod und Trauer zum Beispiel im Rahmen von Unterricht zu präsentieren und zur Diskussion anzuregen.

"Preview" für Lehrkräfte am Freitag, 21.11. und Sa. 22.11. nach Vereinbarung.

Vernissage am Sonntag, 23.11. um 11 Uhr.

Die Ausstellung im GODOT läuft bis zum So., 30.11., 18.00 Uhr und ist täglich von 14 - 18 Uhr geöffnet.

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