GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Wed, 23 Jun 2021 16:27:31 +0200 Wed, 23 Jun 2021 16:27:31 +0200 TYPO3 EXT:news news-442 Sun, 20 Jun 2021 17:56:54 +0200 Argumentations- und Hnadlungstraining gegen Rechts https://gew-suedhessen.de/home/details/argumentations-und-hnadlungstraining-gegen-rechts 22. 06. und 24. 06. Die DGB-Jugend Südhessen lädt im Rahmen des Festival contre le racisme Darmstadt 2021 ein zum

 

Digitalen Argumentations- und Handlungstraining gegen Rechts

 

Menschenverachtende Einstellungen begegnen uns in Ehrenamt, Politik, Arbeitswelt und privatem Umfeld. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist kein Randphänomen, sondern weit verbreitet in unserer Gesellschaft. Aus politischem Desinteresse, rechtspopulistischer Agitation, fehlenden Informationen und vorhandenen Ressentiments entsteht Diskriminierung mit konkreten Folgen für Betroffene. Es gilt, zu widersprechen und mutig für Menschenrechte einzutreten. Eine rassistische Bemerkung, ein Plakat, das eine halbnackte Frau zeigt, ein Witz über Schwule, der Besuch einer rechten Veranstaltung...

Was sind menschenverachtende Einstellungen? Ab wann bin ich gefordert zu reagieren? Und wie kann ich aktiv werden? Diese Fragen werden im Argumentations- und Handlungstraining des Netzwerks für Demokratie und Courage bearbeitet. Ziel des Trainings ist es, abwertende Einstellungen erkennen, argumentativ widerlegen und menschenverachtenden Aktivitäten wirksam entgegentreten zu können.

 

Die Trainings werden durchgeführt vom Netzwerk für Demokratie und Courage und werden etwa 3 bis 4 Stunden dauern.

 

Datum: Training 1: 22. 06. 2021 16:00 Uhr

Training 2: 24. 06. 2021 16:00 Uhr

 

Es sind leider pro Training nur eine begrenzte Zahl von Teilnehmenden möglich. Anmeldung per Mail über jugendbuero-suedhessen@dgb.de. (Bitte den gewünschten Termin angeben)

 

Disclaimer:

Um die Veranstaltung in einer vertrauensvollen Atmosphäre durchführen zu können, behalten sich die Veranstalter*innen vor, Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, einer Szene mit extrem rechten Anschauungen zuzuordnen sind, oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

Mehr Infos und weitere Veranstaltungen rund um das Festival contre le Racisme Darmstadt findet ihr hier:

Festival contre le racisme Darmstadt | Facebook

FCLR Darmstadt (@fclr_darmstadt2021) • Instagram-Fotos und -Videos

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Aktuell
news-441 Mon, 14 Jun 2021 20:54:43 +0200 (un)befristet https://gew-suedhessen.de/home/details/unbefristet Kundgebung, 13. Juni 2021 in Frankfurt Teilzeit- und Befristungsgesetz neu regeln Höchstens 2,5% der Belegschaft befristen

KUNDGEBUNGWANN: SO, 13. JUNI 2021 VON: 11:00–13:00 UHR WO: RÖMERBERG

Es spricht: Michael Rudolph,
DGB Vorsitzender Hessen-Thüringen

Betroffene kommen zu Wort Moderation: Jürgen Bothner

Veranstaltung von: ver.di Landesbezirk Hessen, Jürgen Bothner, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt am Main

 

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Aktuell
news-440 Mon, 14 Jun 2021 20:52:38 +0200 Kompaktschulung für neugewählte Schulpersonalräte https://gew-suedhessen.de/home/details/kompaktschulung-fuer-neugewaehlte-schulpersonalraete am 05.07.2021 in Griesheim Die Arbeit des Schulpersonalrats nach dem HPVG

Einladung zu einer Schulung


am 05.07.2021 von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Gerhart-Hauptmann-Schule, Goethestraße 99, 64347 Griesheim

Grundlagen für Personalräte

Themen:

• Rolle des Personalrats
• Geschäftsführung
• Beteiligungsformen des Personalrats • Rechtsgrundlagen
•...

Bitte HPVG mitbringen, falls vorhanden
Leitung: Sebastian Meyer

§ 40 (2) HPVG: Personalratsmitgliedern ist für die Teilnahme an Schulungsveranstaltungen .. ... die erforderliche Dienstbefreiung ..... zu gewähren.

Anmeldungen an meyer-gew@gmx.de Stichwort: „Crashkurs“ Weitere Termine nach Vereinbarung.

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Aktuell
news-439 Mon, 14 Jun 2021 20:48:26 +0200 Petition zu Drohnen-Morden vor Gericht https://gew-suedhessen.de/home/details/petition-zu-drohnen-morden-vor-gericht Verwaltungsgericht Mainz verhandelt über Petition Mitteilung der Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)

PETITION ZU DROHNEN-MORDEN VOR GERICHT

Verwaltungsgericht Mainz verhandelt über Petition
des Friedensaktivisten Hermann Theisen (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen)
zur Rolle der Air Base Ramstein in Rheinland-Pfalz bei extralegalen Tötungen durch US-Kampfdrohnen.

MAINZ, Donnerstag, 17. Juni 2021
14 Uhr, Verwaltungsgericht, Ernst-Ludwig-Str. 9, Mainz, Sitzungssaal 92
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Mit der Petition wurden die Landtagsabgeordneten einzeln angeschrieben und über Kritik von Menschenrechtsorganisationen informiert, wonach „der auf dem Militärstützpunkt Ramstein stationierten Relaisstation eine zentrale Rolle bei der Steuerung von US-Drohnen zukommt, mit denen die US-Army und der US-Geheimdienst CIA extralegale Tötungen durchführen.“ Weiter heißt es in der Petition: „Extralegale Tötungen sind mit unserem Rechtsstaatsprinzip nicht vereinbar und widersprechen fundamental dem Völkerrecht und unserem Grundgesetz!“ - „Auf diesem Hintergrund werden Sie als Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz mit dieser Petition aufgefordert: Setzen Sie sich im Rahmen Ihrer politischen Möglichkeiten dafür ein, dass die auf dem Militärstützpunkt Ramstein stationierte Relaisstation nicht weiter für extralegale Tötungen durch US-Drohnen genutzt wird. Informieren Sie die Medien und die Öffentlichkeit über den Ihnen bekannten Hintergrund zu diesem Themenbereich.”

Die Befassung der Petition wurde vom Petitionsausschuss des Landtags abgelehnt. Hermann Theisen strebt weiterhin an, dass das Landesparlament sich mit der Rolle der Air Base Ramstein im US-Drohnenkrieg befasst.

Der Friedensaktivist klagt nun gegen die Weigerung zur Annahme und Behandlung seines Petitionsbegehrens.

Für Interviews oder bei Nachfragen nehmen Sie bitte jederzeit telefonisch zu Hermann Theisen Kontakt auf: +49151/54727508

Ausführlichere Information in der Pressemitteilung von Hermann Theisen
www.dfg-vk-rlp.de/aktuell/drohnen-ramstein/
www.dfg-vk-rlp.de/fileadmin/Dokumente/RLP/2021/PMPetDrohnen.pdf

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Neu auf unseren Homepages:
Die Friedenswanderung "Frieden in Bewegung" kam auch durch Frankfurt und Egelsbach.
Bilder aus Frankfurt und Egelsbach & Rede von Gisa Luu bei der Begrüßung in Frankfurt:
www.dfg-vk-hessen.de/aktuell/frieden-in-bewegung/frankfurt-egelsbach/
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Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
Sektion der War Resisters' International
Landesverband Hessen
Mühlgasse 13, 60486 Frankfurt. Tel. 069-43 14 40
dfgvkhessen@t-online.de, www.dfg-vk-hessen.de
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Landesverband Rheinland-Pfalz
Bürogemeinschaft, Walpodenstr. 10, 55116 Mainz
lv@dfg-vk-rlp.de, www.dfg-vk-rlp.de
 

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Aktuell
news-437 Tue, 01 Jun 2021 17:20:15 +0200 # Armutszeugnis für KuMi Kommunikation https://gew-suedhessen.de/home/details/armutszeugnis-fuer-kumi-kommunikation Presseerklärung der GEW Bezirksfachgruppe Grundschulen Südhessen vom 31.05.2021 Respektvoller Umgang, klare Kommunikation – diese Grundsätze lernen wir als „Erstis“ zu Beginn unseres Studiums.
Dass wir bereits von Schulanfängern diese Basiskompetenzen erwarten können, jedoch vom Hessischen Kultusminister im Umgang mit uns das Gegenteil erfahren, stößt uns sehr bitter auf.

So werden wir im Februar 2021 von Herrn Dr. Lorz angewiesen, den Schwerpunkt auf die Fächer Deutsch, Mathe, 1. Fremdsprache und Sachunterricht zu legen - Klar, verstanden, haben wir trotz widriger Bedingungen bestmöglich umgesetzt.
Einen Monat später erreicht uns folgende Anweisung:

„Die Präsenzzeit in der Schule vor den Osterferien dient ausdrücklich nicht der Erbringung verbindlicher schriftlicher Leistungsnachweise.“
So weit, so klar. Verstanden, umgesetzt.

Jetzt wird’s verwirrend:
„Insbesondere in Phasen von Distanz- und Wechselunterricht sind außerdem folgende Bedingungen von Bedeutung:
Die Art der Aufgabenstellung muss so gewählt werden, dass es der Lehrkraft möglich ist einzuschätzen, ob es sich um eine selbständig erbrachte Leistung handelt.“
HÄH? So weit, so schwammig.

Eine eindeutige Ansage von oben, klar und empathisch, WIE GENAU wir das umsetzen sollen- Fehlanzeige. Stattdessen verdichtete sich der Dschungel weiter – und damit die Anspannung und Belastung in Kollegien weiter. Im Ministerschreiben vom 12.5.2021 erfuhren wir folgendes:
Die Notengebung soll nicht etwa nur in den Hauptfächern erfolgen, in denen wir Unterricht erteilt haben, sondern plötzlich auch in den Nebenfächern – die wohl bemerkt ÜBERHAUPT NICHT UNTERRICHTET WURDEN. Freundlicherweise erfahren wir dazu, dass die „Leistungsfestellung in den Nebenfächern über ALTERNATIVE FORMATE zu erfolgen hat. Würden wir im Klassenzimmer auch nur annähernd so diffuse Arbeitsaufträge erteilen, jede Klasse würde uns um die Ohren fliegen. Und zu Recht!

Ist es zu viel verlangt, vom Kultusminister klar umsetzbare Anweisungen zu erwarten, die fair für Eltern, Kinder und Lehrkräfte sind? Hierzulande erwiesenermaßen ja. Was ein Armutszeugnis!

Wiesbaden, den 31.05.2021

# Mutmachnoten JA, Mutmaßliche Noten NEIN: keine Noten in den Nebenfächern!

Als leidenschaftliche Grundschullehrerinnen schätzen wir gerade auch die Nebenfächer. Denn in diesen (Unterrichts-) Zeiten zeigt sich die Kreativität, Spontanität, Musikalität und Sportlichkeit der Kinder, dass die Freude-Funken nur so sprühen! Im Idealfall hätten wir uns – gerade als „schönes“ Gegengewicht in Pandemiezeiten - nur zu gern auch den musischen, künstlerischen, sportlichen und fremdsprachlichen Aspekten des Curriculums gewidmet. Allerdings war dies im Distanz- bzw. Wechselunterrichtsmodus nicht leistbar. Uns stand lediglich die Hälfte der Unterrichtszeit zur Verfügung. Seit dem 19.04.2021 kommt erschwerend die Testpflicht im Klassenzimmer hinzu. Unterrichtszeit verrinnt in diesem Zusammenhang weiter.

Daher konnte und kann zeitlich und faktisch kein fachgerechter Unterricht in den Nebenfächern erteilt werden. Auch räumlich, sowie durch Hygieneauflagen ist kein fachgemäßer Unterricht in den Nebenfächern möglich (geschlossene Turnhallen, Sing- und Tanzverbot, zu wenig Platz für Kunstprojekte etc.). Daraus resultiert natürlich, dass keine faire und fachlich fundierte Notengebung möglich ist. Darüber hinaus kommt erschwerend dazu, dass Fachlehrkräfte pandemiebedingt momentan nicht flächendeckend eingesetzt werden können.

Somit stellen sich uns folgende Fragen:

Auf welcher Grundlage soll die Notengebung erfolgen? Da uns keine Unterrichtszeit zur Verfügung steht, können wir keine qualifizierte Leistungsbewertung vornehmen. Im Distanz- oder Wechselunterricht stellt sich zudem verstärkt die Frage, was wir bewerten: Elternleistung oder Kinderleistung? Zu befürchten ist ersteres: somit öffnet sich die soziale Bildungsschere weiter! Es besteht die Gefahr, dass die SchülerInnen OHNE qualifizierten Unterricht MIT Leistungsbewertung die Freude und das Interesse an den Nebenfächern verlieren, die ihnen zuvor Freude bereitet haben. Dies führt in eine Demotivationsspirale, was in ästhetischer Erziehung tödlich ist. Wie sollen wir Fächer, die eigentlich Spaß machen sollen, unfundiert bewerten und die SchülerInnen dadurch nachhaltig demotivieren?

In der Anordnung von Minister Lorz vom Februar 2021 an die Schulleitungen werden die Kollegien dazu angehalten, sich auf den Unterricht in den Hauptfächern zu konzentrieren. Dem sind die KollegInnen gefolgt und haben dies bestmöglich getan. Nun wird von uns jedoch auch die Notengebung in den Nebenfächern gefordert, und dies bei weniger als der halben Unterrichtszeit. Hieraus entsteht eine Paradoxie, die wir im Alltag nicht auflösen können.

#Fairness first: gegenseitiger Respekt nicht nur im Fußball, sondern auch in Bildung

Als Vertreterinnen und Vertreter der Grundschulen im Gesamtpersonalrat Wiesbaden Rheingau baten wir im April in einem Schreiben an die Schulamtsleitung Wiesbaden um Hilfe bei der Auflösung dieser Paradoxie.
Eine Antwort haben wir bisher nicht bekommen. Das Traurige daran ist, dass wir bereits daran gewöhnt sind, keine Antworten zu erhalten.
Jedes Kind in der Schule soll gehört werden... die Hilferufe von uns Lehrkräften werden jedoch konsequent ignoriert. Ganz ehrlich, im Fußball wäre das ein definitives FOUL. Wir hoffen auf unseren Elfmeter, die Aussetzung der Notengebungspflicht in den Nebenfächern. Oder zumindest auf einen Eckball: dass uns erlaubt wird, im Zeugnis zu erwähnen, dass es Corona wirklich gibt.

GEWerkschaftliche Grüße
Das Vorsitzenden Team Antje Weitz, Manuela Kirschenlohr und Johanna Browman

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Aktuell
news-438 Tue, 25 May 2021 17:33:00 +0200 ,,Gute Arbeit gibt es nur mit starken Betriebsräten“ https://gew-suedhessen.de/home/details/gute-arbeit-gibt-es-nur-mit-starken-betriebsraeten Kommentar der DGB-Jugend Bergstraße zum Betriebsrätemodernisierungsgesetz Am 21. Mai hat der der Deutsche Bundestag das sogenannte ,,Betriebsrätemodernisierungsgesetz“ beschlossen. Die DGB-Jugend Bergstraße begrüßt dies sehr. Denn was sich hinter dem langen Begriff versteckt, ist ein wichtiger Schritt in die Richtung starker Betriebsräte. Für uns ist klar, dass die, die den Laden in den Betrieben Tag für Tag am Laufen halten, auch darüber mitzuentscheiden haben, was in ihren Betrieben passiert; Und das sind die Beschäftigten. Daher braucht es starke Betriebsräte!

Das neue Gesetz soll es einfacher machen, einen Betriebsrat zu gründen, indem es beispielsweise die Wahlverfahren vereinfacht. In Betrieben mit bis zu 20 Beschäftigten werden künftig keine sogenannten Stützunterschriften für Wahlvorschläge mehr nötig sein, in Betrieben mit bis zu 100 Beschäftigten braucht es nur noch zwei unterstützende Unterschriften.

Außerdem schützt es die Arbeitnehmer*innen, die Betriebsräte gründen wollen. Mit dem Betriebsrätemodernisierungsgesetz erhalten künftig Mitarbeiter, die sich für eine Betriebsratsgründung einsetzen, einen verbesserten Kündigungsschutz. Bisher galt der Kündigungsschutz nur für die ersten drei Personen, die zu einer Betriebsratswahl einsetzen, künftig sollen es sechs Personen sein. Aber auch für Mitarbeiter, die über eine Betriebsratswahl nachdenken oder diese bereits planen, greift bereits der Kündigungsschutz.

Ein solches Gesetz war dringend von Nöten, denn nur 41 Prozent der Beschäftigten in Westdeutschland werden von einem Betriebsrat vertreten. In Ostdeutschland sind es sogar nur 36 Prozent. Dabei zeigt die Praxis: Überall, wo es Betriebsräte und mit ihnen betriebliche Mitbestimmung gibt, ist Arbeit sicherer und besser geschützt.

Für uns als Gewerkschaftsjugend ist besonders erfreulich, dass im neuen Gesetz das Wahlalter für die Betriebsratswahlen von 18 auf 16 Jahre hinuntergesetzt wurde. Genauso wird die Altersgrenze bei der Wahl- der Jugend- und Auszubildendenvertretung gestrichen. Zukünftig kommt es nur noch auf den Status als Auszubildende*r an. Beides zusammen fördert die Teilhabe und Mitbestimmung von Auszubildenden und jungen Beschäftigten.

 

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Aktuell
news-436 Sat, 08 May 2021 17:51:48 +0200 Unterhalb des Radars https://gew-suedhessen.de/home/details/unterhalb-des-radars Aus der öffentlichen Debatte verdrängt Mit diesem 4-Seitenblatt, digital und auf Papier, wollen wir auf die mit den Corona-Maßnahmen einhergehende Beeinträchtigung von gesellschaftlichen Debatten als Voraussetzungen für Demokratie, für Mitbestimmung und für Gewerkschaften hinweisen.

In der HLZ 3/2021 wurde dies bereits von den vier an dem HLZ-Gespräch teilnehmenden Kolleg:innen unter dem Titel „Das Virus und die Demokratie“ zum Aus- druck gebracht.

Es sind mehrere Faktoren, die wichtige gesellschaft- liche Themen quasi „unterhalb des Radars“ verschie- ben:

Die Bevölkerung wird ebenso wie unsere Kolleg:in- nen zu einer zeitraubenden, teilweise existentiellen Arbeits- und Lebensweise genötigt, welche für Ausei- nandersetzungen, Mitbestimmung und gewerkschaft- liche Aktionen kaum noch Platz lassen.

Politik wird noch mehr denn je als alternativlos hin- gestellt, die durchaus vorhanden Alternativen werden schnell diskreditiert bis hin zur Diskriminierung von Kritiker:innen.

Vor allem aber, durch die Fokussierung der Medien auf das Thema Corona werden Weichenstellungen auf vie- len Gebieten noch mehr aus dem Gesichtsfeld und erst recht aus der öffentlichen Debatte verdrängt.

Wir deuten hier schon einmal an, auf welchen weite- ren Gebieten wir dies sehen.

Welchen Stellenwert hat die Bildung?!

Die weitgehende Schließung von Bildungseinrichtun- gen hat - wie voraussehbar - die sozialen Gegensätze weiter verschärft (von Inklusion gar nicht zu reden), was auch von der öffentlichen Meinung nicht bestrit- ten wird. Aber es führt weder zu einer Grundsatzde- batte, wie dem zu begegnen sei, noch zu einer Verbes- serung der Bildungsbedingungen.

Welchen Stellenwert hat eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung? Welchen Stellenwert hat die von den Gewerkschaften geforderte alternative Steuerpolitik?

Diese Ausgabe ist der Prototyp. Zur Mitarbeit an weiteren Ausgaben seid Ihr herzlich eingeladen.

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Aktuell
news-435 Sat, 08 May 2021 17:42:22 +0200 Gedenken der Opfer des Faschismus und Widerstandskämpfer*innen https://gew-suedhessen.de/home/details/gedenken-der-opfer-des-faschismus-und-widerstandskaempfer-innen Das Frankfurter „Bündnis 8. Mai 2021“ hatte aufgerufen, Frankfurt in ein Blumenmeer zu verwandeln und an Orten, die an die Opfer des Faschismus und Widerstandskämpfer*innen erinnern, mit Schildern, Plakaten und Blumen den Befreiern zu danken.

Der GEW-Kreisverband Wiesbaden hat sich an diser Aktion in Wiesbaden beteiligt.

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Aktuell
news-434 Sat, 08 May 2021 17:16:25 +0200 Neugründung der Bezirksfachgruppe Grundschulen der GEW-Südhessen https://gew-suedhessen.de/home/details/neugruendung-der-bezirksfachgruppe-grundschulen-der-gew-suedhessen Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass die Fachgruppenarbeit auf  
Bezirksebene wieder mit Leben gefüllt wird!

Am 4. Mai 2021 gründete sich die Bezirksfachgruppe Grundschulen der  
GEW-Südhessen neu.

Neben dem thematischen Schwerpunkt, der Planung einer Aktion zur  
Schwierigkeit der Notengebung in den Nebenfächern nach dem  
coronabeeinflussten Schuljahr fanden Wahlen für den Fachgruppenvorsitz  
statt.

Wir gratulieren dem Vorsitzenden-Team Johanna Browman, Manuela  
Kirschenlohr und Antje Weitz zur Wahl und wünschen gute Zusammenarbeit  
und erfolgreiches Wirken für die Interessen der Grundschulkolleg*innen  
im Bezirk!
 

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news-432 Fri, 30 Apr 2021 10:31:26 +0200 Remonstration gegen die Pflicht, Schülerinnen und Schüler beim Selbsttest zu begleiten https://gew-suedhessen.de/home/details/remonstration-gegen-die-pflicht-schuelerinnen-und-schueler-beim-selbsttest-zu-begleiten Eine politische und juristische Einordnung Wie sag ich´s meinem Dienstherren? Oder: Darf man jetzt nicht mehr remonstrieren?

Bezüglich der Anweisung an die Lehrkräfte, die Corona-Testungen von Schülerinnen und Schülern in der Schule „zu begleiten“ nutzten sehr viele Kolleginnen und Kollegen das Remonstrationsrecht. Als Antwort erhielten sie ein standardisiertes Schreiben., Tenor: Ihr dürft das gar nicht, ihr Schlingel…!

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Das Antwortschreiben der Schulämter

Schülerinnen und Schüler, die derzeit in den Präsenzunterricht gehen, müssen zweimal in der Woche einen Antigen-Test vorlegen, der negativ ist. In den Osterferien war die Rechtslage noch so, dass die Tests nur in der Schule durchgeführt werden konnten. Inzwischen können Schülerinnen und Schüler zwar auch einen negativen kostenlosen Bürgertest vorlegen, dennoch wird an sehr vielen Schulen breit getestet.

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